Samstag, 2. Juli 2016

Roadtrip nach Vegas!

In diesen Sekunden bewegen wir uns gerade auf dem Highway 15 nach Las Vegas. Die Dollarzeichen in den Augen haben die gewöhnliche Pupille schon vor etwa 20 Minuten abgelöst. Nach dem Viertelfinalspiel, was natürlich geschaut werden soll, soll es dann an die Arbeit gehen und die Villa am Pazifik erspielt werden!

Prost und viel Spaß!

Freitag, 1. Juli 2016

Zion Canyon

Es geht dem Ende zu.. Nicht nur bei einigen Mitgliedern der Reisegruppe, sondern auch diese Reise an sich..

Auf dem vorletzen Stopp unseres Urlaubs fuhren wir vom Bryce Canyon 1,5 Stunden in Richtung Süd- Westen um noch ein bisschen den Zion Canyon National Park unsicher zu machen.
Intelligenzbestien wie wir Alle sind, wurde im Laufe der Fahrt und bei Ankunft ein Plan ausgearbeitet, der in der Welt der Pläne wahrscheinlich noch einige Jahrtausende seines Gleichen suchen sollte. Im Nachhinein betrachtet stand der Plan jedoch eher auf einer Ebene mit dem Berliner Flughafen und Stuttgart 21. Der Regen wurde nicht mit einberechnet. Der Plan, den Angels Landing zu wandern, fiel ins Wasser (Ich glaube ich werde Poet). Ein neuer Plan musste her.. Neben Einkaufen und Einchecken, was uns mehr Probleme bereitete als erwartet, gönnten wir uns einen netten Ausflug im Auto auf eine Hochebende des Parks.. Bei Blitz und Donner war nicht viel mehr zu machen als dummes Zeug zu erzählen und ein bisschen die Gegend zu erkunden. Zurück zum Einchecken.. Auch wenn es mir schwer fällt, eigene Fehler zuzugeben, muss ich meine sonst perfekte Organisation das erste Mal kritisieren. Bei der Buchung unseres Hotels muss mir ein Kreuz zu viel oder ein Kreuz zu wenig rausgerutscht sein und so fanden wir uns in einem Raucherzimmer wieder, welches seinem Namen alle Ehre machte. Es benötigte einige Arbeit um den Hotelier davon zu überzeugen, dass es keine gute Idee wäre sich mit uns anzulegen und so bezogen wir letztendlich doch noch ein Nicht-raucherzimmer. Ein Ersatzplan war aber auch schon ausgedacht. Kurz vor dem Auschecken sollten noch ein paar ordentliche Zigarren geraucht werden. Wäre auch ein netter Plan gewesen, so ist es letztendlich aber doch besser. Heute sollten dann die verpassten Wanderungen nachgeholt werden und neben Angels Landing auch noch die Narrows erkundet werden. Bei viel zu warmen Temperaturen ging es viel zu weit Hoch und so schniefte der gemeine Tourist doch schon ganz schön als er oben ankam. Wert war es die Schufterei dann doch trotzdem und es gab wieder einige Selfies und Bilder um den Touristenstatus zwischen all den Chinesen und Japanern aufrecht zu erhalten. Nach weniger warmen Abstieg bei Regen und Hoffnungen, dass man dann Morgen früh nicht mehr duschen ´müsste, machten wir uns auf den weg zu den Narrows.. Im nördlichen Teil des Nationalparks, wo der Fluss zwischen den Felswänden entlang läuft ging es dann durch Wasser und über Stein und Sand immer Tiefer in das Maul des dunklen Schluchtensystems. Helden die wir ja aber sind, meisterten wir auch diese Aufgabe und machten uns  Nass und geschafft auf den Heimweg. Zum Abendbrot gab es wieder mal Bräuler. Dieses Mal durfte aber auch noch ein zweites Flattertier mit uns nach hause kommen und es gab danach nicht noch ein 16 Unzen Steak. Satt sind wir trotzdem geworden und so geht es nun mit kullerrundem Bauch und 1/2 Mollen in der Omme in Richtung Traumland.

Morgen geht es dann in Richtung Las Vegas, wo der Urlaub refinanziert werden soll und der Film Hangover bis ins Detail nachgestellt wird.

Prost!
PS. Wenn jemand einen guten Zahnarzt kennt, sagt Bescheid. Wir werden ihn brauchen.
 Angels Landing und ein Angel
 Ein Eichhörnchen für Clara
 The Narrows
 The Narrows
 Angels Landing

Fotos von Bryce, Grand Canyon und Joshua Tree National Park


Hier kommen noch ein paar Schnappschüsse der vergangenen Tage. Der Bericht zu den letzten 2 Tagen im Zion National Park kommt Morgen!

 Joshua Tree National Park
 Grand Canyon
 Personenkult
 Auf der Historischen Route 66
 Bryce Canyon
 Grand Canyon
 3 hübsche Tyen
 zwei weniger hübsche Typen.. so schnell können sich die Dinge ändern
 Der Akademiker erforscht die Natur
 Bryce Canyon
 Horseshoe Bend


Wanderung im Grand Canyon

Mittwoch, 29. Juni 2016

Die Leiden des jungen Hegen

"Wie konnte ich mich nur so gehen lassen?"- Eine Frage, die sich viele Menschen im Laufe ihres Lebens stellen.. Manche mehrmals, manche nur ein Mal.. Und bei manchen kommt die Einsicht nie. Bei einem Mitglied unserer duften Truppe war es heute so weit mit der Erleuchtung. Aus Sicherheitsgründen wurde der Name des Erleuchteten in der folgenden Geschichte jedoch verändert. Zunächst die Lage Zeitpunkt der Einsicht: Nach humanen 4 Meilen Wanderung durch die Schluchten des Bryce Canyon kam auf den letzten Metern die Einsicht. Hegen Heinrich schniefte und sprach die magischen Worte aus.. "Wie konnte ich mich nur so gehen lassen?" Später analysierte er selbstkritisch: "Ich glaube ich habe eine Essstörung.. Normalerweise bleibt es bei zwei Tellern.. Aber wenn ich vor dem Buffett stehe, drehe ich einfach frei."

Wenige Stunden vorher war noch alles schön? Wie konnte das passieren? Es geschah wie folgt: Nach 6 Toast mit Marmelade zum Frühstück und der Erkenntnis, dass Utah in einer anderen Zeitzone liegt und wir deshalb viel zu spät los kamen, ging es gegen 11.30 in den Bryce Canyon. Nach diversen Aussichtspunkten und unzähligen Selfies, welche vom späteren Opfer Hegen Heinrich oft als "Personenkult" betitelt werden, wurde die Stimmung an einem sonst perfekten Tag rauer. Unruhe machte sich am sonst so ruhigen und majestätischen Canyon breit. Die Raubtierfütterung war längst überfällig. Im nahegelegenen Ort wurde man in einem Restaurant mit Lunch Buffett fündig und kostete die $14.95 pro Person natürlich ohne Rücksicht auf Verluste aus. Die Augen waren dabei natürlich mal wieder größer als der Magen und so sah das Resultat dann auch aus. Schon vor Ort wurde von Hegen Heinrich eine kritische Analyse abgegeben: "Zwei Teller hätten vielleicht auch gereicht.". Die Motivation für die anschließende Wanderung hielt sich mehr als nur in Grenzen und Pläne wie Mittagsschlaf und "Ich bleibe einfach im Auto" wurden in die Runde geworfen. Vergebens.. Die Leidensgeschichte des jungen Hegen's stieß auf keinerlei Mitleid und so ging es letztendlich doch auf Tour. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Mittlerweile befindet sich der Arme in stabilem Zustand und er wird wohl durchkommen. 
Bilder folgen! 

Bleibt vom Buffett fern und passt auf euch auf! 

Die Zeit rennt

Überschattet von der Nachricht, dass wir im Viertelfinale gegen die Spagettif....... ran müssen durchstreiften wir in den letzten 24 den Grand Canyon.

 Nach dem Zwischenstopp in Palm Springs am Montag bei 40 Grad dachten wir eigentlich, dass es nicht mehr wärmer geht. So schnell kann man sich irren. Nach dem Ritt durch den Joshua Tree National Park bei 43 Grad erreichten wir in der Moab Wüste bei 48 Grad den Hitzemäßigen Rekord. Schwitzen war aber Fehlanzeige. Zu warm und trocken schmiegte sich die Luft an unsere überdurchschnittlich gut gebauten Körper. Jede Kurve auf der Straße wurde euphorisch gefeiert und Bäume beinahe vor Glück umarmt. Nach wesentlich entspannteren 5 Stunden Fahrt als am Vorabend und Abstecher auf die Route 66 trafen wir uns in Williams, Arizona mit unserem langjährigen Freund Gary und seiner Frau. 1/2 hopfenlastige Erfrischungsgetränke später machten wir uns auf den Weg ins Hotel und in die Gefilde des Grand Canyon.
Nach einigen Stunden Schönheitsschlaf ging es los zum South Rim des Grand Canyon und zu verschiedensten Aussichtspunkten. Für den weiteren Tag stand das Abendessen im Steakhouse und der Sonnenuntergang am Grand Canyon auf dem Programm. Wer sich nicht jetzt schon denken kann, dass es nicht bei diesen beiden Punkten blieb, kennt die Heinrichs (ich bin unschuldig!) nicht. Um sicher zu stellen, dass man beim Abendbrot nicht verhungert, gönnte man sich vorher als kleinen Snack einen ganzen Bräuler im Supermarkt.. Als kleine Vorspeise um den Heißhunger vorerst zu bekämpfen. Das Steak schmeckte dann trotzdem noch und der ganze Plan wurde danach als "brillant" betitelt. So konnte man in aller Ruhe und Tiefenentspannt den Sonnenuntergang genießen.

Der vorher ausgeklügelte Plan, im Hotel noch ein bisschen Karten zu spielen wurde dann doch durch Schlafen ersetzt. Die warmen Temperaturen und die frische Luft setzen den Superhelden immer mehr zu.. Wo am ersten Tag noch um 6 die ersten paar Glotzer aufgerissen wurden, muss jetzt immer öfter der Wecker ran. Mister "Ich brauche nicht viel Schlaf" scheint gebrochen und freut sich jetzt auch immer mehr auf sein Bett. 
Für Heute war noch eine Wanderung in den Grand Canyon geplant bevor wir uns auf die weitere Reise in Richtung Bryce Canyon National Park machen. 
Bei deutlich angenehmeren Temperaturen machten wir uns als auf in Richtung Erdinneres. Solide 10 km und 600 Höhenmeter ging es bergab. Gelegentliche Regenschauer machten die ganze Wanderung um einiges entspannter und verhinderte Schweißbildung fast komplett. Sehr zur Freude aller anderen Menschen im Umkreis von 10 Kilometern. 
Zur Belohnung gab es den mittlerweile obligatorischen Besuch im Supermarkt und Brot, Fleisch und Chips, die dann  in allerfeinster Manier im Auto vernascht wurden. Gesättigt machten wir uns dann auf die 5 stündige Reise nach Cannonville am Bryce Canyon. In den wüstenartigen Landschaften gab es dann auch die erste Begegnung mit Frau Klapperschlange. Sie hat sich gütigerweise aber lautstark angekündigt und so konnten wir uns rechtzeitig in unser Auto flüchten. Die Salamitiere sind uns sowieso viel lieber. 

Zwischen skurrilen Felsformationen und Wüste machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Horseshoe Bend, welcher relativ am Anfang des Grand Canyon zu finden war. Weiter gab es nicht viel Spektakuläres. Sinnvolle Gespräche kommen selten zustande. Meist wird darüber spekuliert wie schwierig es doch wäre eine Dame mit nachhause zu bringen wenn man 250 Kilometer vom nächsten Ort entfernt wohnt. Oft kreisen die Gespräche aber auch um das alles bestimmende Thema: Essen.

Um die Gemüter zu beruhigen. Die beiden Kleinen benehmen sich solide bis gut und sorgen bis jetzt für keine größeren Eklats.

Prost!

Sonntag, 26. Juni 2016

Baum

Nun zum letzten Teil der Trilogie von Nachträgen um euch auf den neusten Stand zu bringen. 

Ein unvertrautes Geräusch machte sich heute morgen in unserem Hotelzimmer breit.. Als angehender Student und Abiturient hört man dieses Geräusch doch eher selten und auch in den letzten Tagen Urlaub ward es nicht vernommen.. Ein Wecker. Zuvor nie zum Einsatz gekommen weil immer irgendein Wahnsinniger früher wach war, klingelte der Gute heute morgen wie wild vor sich her. Von Bewegung weit und breit keine Spur.. Anscheinend hat das ganze Sägen doch ganz schön viel Kraft gekostet. Trotz alledem folgten die Kuschelbären dem Weckruf und schmissen sich in Schale für den nächsten Trip. Der Sequoia National Park war das ausgegebene Ziel, gefolgt von der Fahrt nach Palm Springs im Süden Kaliforniens auf der wir uns zum jetzigen Zeitpunkt noch befinden. Nach kurvenreicher Fahrt in höher gelegene Gefilde, gespickt mit geilen Aussichten und Bärensichtung, fanden wir den Giants Forest (Mammutbäume) an einem Ort, wo ihn eigentlich keiner Erwartet hätte. In 2000 Meter Höhe fand man erste Bäumchen, die den gemeinen deutschen Baum im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellen würde. Diese Bäume waren tatsächlich gigantisch und sind in ihrer Größe nur schwer in Bilder und Worte zu fassen, selbst für einen Heinrich.. 

Nach zwischenzeitlichen Orientierungsschwierigkeiten und einem wieder mal verschobenen Zeitplan machten wir uns gegen 15.30 auf in Richtung Palm Springs. Beim zwischenzeitlichen Einkauf erlebten Bruder alt und Bruder jung dann wahrscheinlich ihren ganz persönlichen Höhepunkt dieser Reise. Die Wurst und Fleischtheke wurde bewundert wie der Geschenksack an Weihnachten, überreicht von einer jungen Weihnachtsfrau in Bikini. Die Amerikaner wissen halt wie sie Männerherzen zum höher schlagen bringen können. 
Wie schon erwähnt sind wir gerade noch immer auf den Highways Kaliforniens unterwegs. Nachdem wir nun aber das Chaos von Los Angeles überwunden haben sind wir guter Dinge heute noch anzukommen. 
Liebe Grüße und einen angenehmen Start in den Sonntag!
 Baum
 auf dem weg in den Sequoia NP
 Baum
 Sequoia NP
 Baum hinter zwei Maschinen
Sequoia NP

Yosemite und Sequoia National Parks

Da der letzte Eintrag auf Grund von extremer Müdigkeit vorzeitig abgebrochen werden musste kommt nun hier der Nachtrag und Bericht für die letzten 3 Tage. Soviel vorne weg: Ich hätte letzte Nacht auch noch 5 Blogeinträge schreiben können.. Wie sich das für einen Mitarbeiter des Grünflächenamtes so gehört, hat Papa gestern Abend die Kreissäge angeschmissen und aufs allerfeinste die ganze Nacht durchgesägt. Selbst Kopfhörer und Musik konnten den Geräuschpegel nicht übertönen. Wie viele Bäume er an diesem Abend abgesägt hat kann nur schätzungsweise in Zahlen gefasst werden. Man munkelt aber, dass auch einige der gigantischen Mammutbäume des Sequoia National Parks dem Attentat auf Mensch und Natur zum Opfer fielen. So viel vorneweg, jetzt wieder chronologisch: Nachdem wir noch zu später Stunde in unserem Hotel in El Portal Nähe des Yosemite Valleys ankamen und müde ins Bett krochen, wurde die Nacht erschreckend früh wieder beendet.. Nach mehr als üppigem Frühstück und der täglichen Portion Körperpflege machten wir uns auf in den weltberühmten Yosemite National Park. Nach kurzem Trip durch das Tal und einigen Stops   für das in unserer Reisegruppe mittlerweile gern genutzte Selfie machten wir uns auf die Yosemite Falls, einen zweistufigen Wasserfall, zu erkunden. Erst von unten, auf dem von Hagen als "Rentnerwanderpfad" beschrieben Pfad, dann von oben.. Auf 15 km und knapp 1000 Höhenmeter wäre wohl der eine oder andere auf der Strecke geblieben. Doch nicht ein richtig per Heinrich.. Furchtlos und der Hitze trotzend bezwangen wir den sich an Steilwänden entlangschlängelnden Pfand und konnten einen atemberaubenden Blick auf das Tal genießen.. Nach nicht weniger anstrengendem Abstieg sorgte am Abend die Kombination aus Bier und müden Knochen für den Rest. Die Löwen waren vorerst gezähmt und waren sich am nächsten Tag auch einig, dass es praktisch ist mehr im Auto zu sitzen. Denn neben einer Tour in den nördlicheren Teil des Nationalparks, fernab von Tourismus und auf den Spuren der Bären stand auch der nächste Standortwechsel an. Bruno der Bär, welcher eigentlich zum Bizepsvergleich mit Hagen gebeten werden sollte, blieb jedoch in seinem Versteck. Experten sind sich dennoch einig: Der Bär hätte keine Chance gehabt.. So mussten wir uns mit einigen 3000 Meter Bergen und einem abgelegenen Bergsee zufrieden geben. Badeeinlage inklusive. Danach ging es wieder vom Gebirge in die Pampa. Gerade Straßen so weit das Auge reicht und Obstplantagen die selbst den Experten zum Staunen
bringen. Eine Premiere auf dieser Reise gab es an diesem Abend auch noch zu bewundern. Der in der Planung angestrebte Zeitplan wurde perfekt Eingehalten.. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung.

Dieser Gedanke und Hoffnung konnte jedoch noch am selben Abend begraben werden. Die zu Beginn meines Berichts beschriebene Nacht und die damit verbundenen Gräueltaten ließen mich nicht nur an meiner Entscheidung zweifeln, mit Freund Blase in den Urlaub zu fahren, sondern führten auch dazu, dass ich meine komplette Weltanschauung und meine Idee von Leben überdenken musste. Irgendwann konnten die anderen Zwei sich dann in den Schlaf weinen so wurde auch diese Hürde überwunden. 

Um zu verhindern dass zu viel dummes Gelaber in einem Beitrag den Einen oder Anderen abschreckt und vom lesen abhält machen wir jetzt mal Feierabend und sagen Prost!

Prost!

Pazifik

War es wirklich die Welle?

17 Miles Drive

Highway 1

Pampa zwischen Pazifik und Yosemite National Park

Yosemite National Park