Da der letzte Eintrag auf Grund von extremer Müdigkeit vorzeitig abgebrochen werden musste kommt nun hier der Nachtrag und Bericht für die letzten 3 Tage. Soviel vorne weg: Ich hätte letzte Nacht auch noch 5 Blogeinträge schreiben können.. Wie sich das für einen Mitarbeiter des Grünflächenamtes so gehört, hat Papa gestern Abend die Kreissäge angeschmissen und aufs allerfeinste die ganze Nacht durchgesägt. Selbst Kopfhörer und Musik konnten den Geräuschpegel nicht übertönen. Wie viele Bäume er an diesem Abend abgesägt hat kann nur schätzungsweise in Zahlen gefasst werden. Man munkelt aber, dass auch einige der gigantischen Mammutbäume des Sequoia National Parks dem Attentat auf Mensch und Natur zum Opfer fielen. So viel vorneweg, jetzt wieder chronologisch: Nachdem wir noch zu später Stunde in unserem Hotel in El Portal Nähe des Yosemite Valleys ankamen und müde ins Bett krochen, wurde die Nacht erschreckend früh wieder beendet.. Nach mehr als üppigem Frühstück und der täglichen Portion Körperpflege machten wir uns auf in den weltberühmten Yosemite National Park. Nach kurzem Trip durch das Tal und einigen Stops für das in unserer Reisegruppe mittlerweile gern genutzte Selfie machten wir uns auf die Yosemite Falls, einen zweistufigen Wasserfall, zu erkunden. Erst von unten, auf dem von Hagen als "Rentnerwanderpfad" beschrieben Pfad, dann von oben.. Auf 15 km und knapp 1000 Höhenmeter wäre wohl der eine oder andere auf der Strecke geblieben. Doch nicht ein richtig per Heinrich.. Furchtlos und der Hitze trotzend bezwangen wir den sich an Steilwänden entlangschlängelnden Pfand und konnten einen atemberaubenden Blick auf das Tal genießen.. Nach nicht weniger anstrengendem Abstieg sorgte am Abend die Kombination aus Bier und müden Knochen für den Rest. Die Löwen waren vorerst gezähmt und waren sich am nächsten Tag auch einig, dass es praktisch ist mehr im Auto zu sitzen. Denn neben einer Tour in den nördlicheren Teil des Nationalparks, fernab von Tourismus und auf den Spuren der Bären stand auch der nächste Standortwechsel an. Bruno der Bär, welcher eigentlich zum Bizepsvergleich mit Hagen gebeten werden sollte, blieb jedoch in seinem Versteck. Experten sind sich dennoch einig: Der Bär hätte keine Chance gehabt.. So mussten wir uns mit einigen 3000 Meter Bergen und einem abgelegenen Bergsee zufrieden geben. Badeeinlage inklusive. Danach ging es wieder vom Gebirge in die Pampa. Gerade Straßen so weit das Auge reicht und Obstplantagen die selbst den Experten zum Staunen
bringen. Eine Premiere auf dieser Reise gab es an diesem Abend auch noch zu bewundern. Der in der Planung angestrebte Zeitplan wurde perfekt Eingehalten.. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung.
Dieser Gedanke und Hoffnung konnte jedoch noch am selben Abend begraben werden. Die zu Beginn meines Berichts beschriebene Nacht und die damit verbundenen Gräueltaten ließen mich nicht nur an meiner Entscheidung zweifeln, mit Freund Blase in den Urlaub zu fahren, sondern führten auch dazu, dass ich meine komplette Weltanschauung und meine Idee von Leben überdenken musste. Irgendwann konnten die anderen Zwei sich dann in den Schlaf weinen so wurde auch diese Hürde überwunden.
Um zu verhindern dass zu viel dummes Gelaber in einem Beitrag den Einen oder Anderen abschreckt und vom lesen abhält machen wir jetzt mal Feierabend und sagen Prost!
Da kannst du mal sehen, wie ich jede Nacht leiden muss. Da hilft nur: schlagen, schlagen, schlagen. Nutzt ja alles nix.
AntwortenLöschenVielleicht findest Du ja irgendwo im Sequioa Park ne kleine Apotheke, wo du dir noch Oropax besorgen kannst ;)
Das klingt doch sowas von bekannt.... Die aus dem Sägewerk sind halt überall vertreten.... Aber auch das hat was mit gewöhnungsbedürftig zu tun.... Siehst ja deine mum hat es auch irgendwie geschafft zu überleben.... Vielleicht hilft das eine oder andere Bierchen um den schall zu dimmen. Aber es sieht nach ner coolen Zeit aus die ihr zusammen verbringt.... Pass nur auf deinen Vater auf... Den Hagen hat ja sicher mehr mit sich zu tun... Ist ja auch bloß einer der bekannten Heinrichs. Bleib dran mit den Fotos denn das sind Hammer geile Eindrücke an denen wir teilhaben können. Passt fein auf euch auf und veranstaltet kein so arges Chaos wenn ihr euer Lager aufschlagt.
AntwortenLöschenDas klingt doch sowas von bekannt.... Die aus dem Sägewerk sind halt überall vertreten.... Aber auch das hat was mit gewöhnungsbedürftig zu tun.... Siehst ja deine mum hat es auch irgendwie geschafft zu überleben.... Vielleicht hilft das eine oder andere Bierchen um den schall zu dimmen. Aber es sieht nach ner coolen Zeit aus die ihr zusammen verbringt.... Pass nur auf deinen Vater auf... Den Hagen hat ja sicher mehr mit sich zu tun... Ist ja auch bloß einer der bekannten Heinrichs. Bleib dran mit den Fotos denn das sind Hammer geile Eindrücke an denen wir teilhaben können. Passt fein auf euch auf und veranstaltet kein so arges Chaos wenn ihr euer Lager aufschlagt.
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