Der Tag stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Ähnlich ekelhaft wie das Hotel war auch das Frühstück. Das Omelette, der Kaffee und der Orangensaft haben jeweils köstlich geschmeckt. Wie soll man denn da gut in den Tag starten? Aber gut.. den ganzen Tag im Bett bleiben bringt ja auch nichts. Also haben wir uns relativ früh (für unsere Verhältnisse) auf den Weg in den Kruger Nationalpark gemacht. Dort hatten wir schon den nächsten Schockmoment. Alkohol ist nicht erlaubt. Selbst wenn man ihn nur transportiert. Alle fünf waren kreidebleich. Mehrere Flaschen Sekt und Wein, Bier und eine noch relativ volle Flasche MacCallan 12 Whisky. Bei der Kontrolle des Kofferraums konnte unser Veteran André jedoch fast alles an Alkohol retten. Mit einer seiner benutzten Schlüpfer, die er im Kofferraum verstaut hatte, verführte er den Parkranger derartig, dass dieser nurnoch Augen für André und seine Unterhose hatte. Aber sind wir mal ehrlich: Bei dem Anblick würde es uns allen ja nicht viel anders ergehen.
Generell hat sich André heute mit einer starken Leistung hervorgetan und seine komplette Erfahrung ausgespielt. Er rettete nicht nur unserer Getränke, sondern erwies sich auch im Park als potenter Elefantentracker. Nachdem wir die ersten zwei Stunden nur Antilopen, Gazellen, Zebras, Wasserbüffel und Giraffen gesehen hatten bewies André den richtigen Riecher und führte und über einen Schotterweg zu einem Wasserloch, an dem wir eine Elefantenherde beobachten konnten. Auch Nilpferde und ein Krokodil gab es zu bewundern. Ein wahrlich unglaublicher und dementsprechend auch unbefriedigender Anblick. Passend zu unserem miserablen Tag halt. Danach wurde es allerdings noch schlimmer. Nachdem wir uns entschlossen hatten den Heimweg anzutreten überschlugen sich die Ereignisse. Zwei Löwenmännchen und zwei Weibchen direkt an der Straße, eine weitere Elefantenherde direkt an der Straße, weitere Giraffen, Gnus, Zebraherden und sogar mehrere Nashörner. Wir hatten den Eindruck, dass der Park uns nicht gehen lassen wollte. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie belastend diese ganzen Erfahrungen für uns waren. Mitleid wollen wir allerdings nicht. Wir haben uns den Mist ja selbst eingebrockt. Jetzt gerade befinden wir uns auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft, an der wir den Abend wahrscheinlich wieder bei dem einen oder anderen Getränk und köstlichem Abendbrot ausklingen lassen müssen. Aber gut, wie soll man diese spartanischen Lodges auch sonst ertragen. Hoffentlich wird morgen besser. Viel erwarte ich aber nicht. Immerhin müssen wir nochmal in den Kruger Nationalpark zur Safari.
Prost!
PS: Natürlich muss auch unsere Netti positiv erwähnt werden. Immerhin hat sie diese langweilige Route rausgesucht.
Von diesen beiden Überfliegern abgesehen waren alle nicht gerade schlecht unterwegs. Robert ist super gefahren, Anna hat Elefanten gesehen und ich..? ich sah wie immer gut aus.
Nachtrag: Wir hatten leider bis jetzt kein Internet in unserer Lodge, da sie relativ abgelegen liegt. Daher erst jetzt der Eintrag für Mittwoch. Mittlerweile können wir auch bestätigen, dass die Unterkunft noch furchtbarer ist als die letzte. Furchtbar. Einfach nur furchtbar.


















Hihi,ich hab sogar Pumba entdeckt🥰wie geil......aber natürlich ist mein Mitleid mit euch allen,was für eine furchtbare Zeit ihr doch durchmachen müsst.....hoffentlich habt ihr es bald überstanden und könnt eure geschundenen Füße wieder auf deutschen Boden setzen,haltet durch,ihr habt ja euch,....und die tollen Elefanten,....die Löwen samt ihren Löwinnen,...die wunderschönen giraffen und Gnus und und und und 👍🤩🤭
AntwortenLöschenKeinen Alkohol.... na denen hätte ich was erzählt. Die hätten mich freiwillig durchgewunken ;)
AntwortenLöschenAber sonst: wunderschöne Bilder! Und alles dabei. Ich freue mich für Euch!
Und... Netti hat Wort gehalten. Die nächtste Lodge ist ein mü besser ;)