Sonntag, 3. Juli 2016

Vegaaaaaas!

Die letzte Station dieser außergewöhnlichen Reise sollte uns in die weltbekannte Spielmetrople Las Vegas führen. Nachdem alle längeren Streckenabschnitte schon vorher bewältigt wurden benötigten wir nur ca. 2 Stunden um vom Zion National Park nach Las Vegas zu kommen. Trotz zu früher Anreise hatte der Angestellte glücklicherweise schon ein Zimmer für uns parat und so schafften wir es genau rechtzeitig zum Anstoß des Spiels (Man sieht,wenn es wirklich wichtig ist, können wir auch pünktlich sein!). Die sowieso schon warmen Temperaturen waren am kochen. Man meisterte die 120 Minuten ohne Nervenzusammenbruch und auch beim Elfmeterschießen blieben alle Hosen trocken. Nach dem Sieg sollte in euphorischer Stimmung die Stadt unsicher gemacht werden. Auch der Plan, beim Italiener eine Pizza zu essen war schon geschmiedet. Nachdem wir also den Strip ein Mal hoch und runter getigert sind und Hier und Da mal einen Blick in die Casinos geworfen hatten, wurde der Hunger nach italienischen Gerichten größer.. Zu unserem Unverständnis hatte Dieser aber schon geschlossen und so musste die Sieger Zigarre und das Sieger Pils leider vor geschlossenen Türen genossen werden. Nette Fotos wurden trotzdem geschossen. Die Laune war noch immer feucht- fröhlich und sollte mit einem mehrstelligen Millionenbetrag im Casino noch weiter erheitert werden. Wir hatten zwar vorher verzweifelt versucht die verschiedenen Spiele zu verstehen und mit komplizierten mathematischen Formeln die Erfolgschancen zu erhöhen, entschieden uns aber aus verschiedensten Gründen letztendlich für die Automaten. Der Hauptgewinn von 1,5 Millionen motivierte die fröhlichen Spieler weiter und mit Aussagen wie "Wir sind ja nicht zum Kindergeburtstag hier" wurde das schlechte gewissen über das ausgegebene Geld weggeredet. Irgendwann war jedoch auch unsere finanzielle Schmerzgrenze erreicht und so machten wir uns in der immer noch heißen Sommernacht auf den Weg nachhause. Trauer gab es nicht und dem ausgebliebenen Erfolg wurde auch der eine oder andere Vorteil zugeordnet. "Eigentlich können wir ja nur froh sein.. Was hätten wir wohl mit 1,5 Millionen hier für Scheiße angestellt" war z.B einer dieser Vorteile.

Da es ja doch ein bisschen länger ging als der Sandmann das eigentlich erlaubt gab es am letzten Morgen in den USA erhebliche Schwierigkeiten beim Verlassen des Betts. Man verschlief das Frühstück und konnte noch gerade so pünktlich auschecken. Da uns die bis dahin zurück gelegte Strecke mit unserem Superheldenmobil noch nicht reichte, beschlossen wir noch ein paar Runden zu drehen und Vegas noch ein wenig zu erkunden.Gegen 13 Uhr war es dann so weit.. Es war an der Zeit seine Sachen ein letztes Mal aus unserem treuern Automobil zu heben und sich in Richtung Flughafen zu begeben. Erwartet hatten wir einen Flughafen im Größenformat Frankfurt oder London.. was wir bekamen war ein eher Leipzig- ähnlicher Flughafen. Auch hier konnte man von der Eingangstür bis zum Gate schauen. Der Check- In Prozess war dementsprechend einfach und man hatte sogar noch Zeit für ein paar Runden Skat. Um 17 Uhr Ortszeit verabschiedeten sich die beiden Abenteurer und marschierten in ihren Flieger. Nach etwa 11 1/2 Stunden Flug werden die Helden morgen Mittag gegen 13 Uhr in Frankfurt landen. Medienberichten zufolge soll ein Staatsempfang geplant sein und auch Angela Merkel soll sich angemeldet haben. Die amerikanische Bevölkerung trauert und die Fahnen wehen auf Halbmast. Für's erste haben die zwei unbesiegbaren Heinrichs genug Wundertaten auf amerikanischem Boden vollbracht. Dieser Kontinent muss sich nun wieder mit Donald Trump zufrieden geben und hoffen..

Ein umfassender Abschlussbericht folgt in kürze. Dieser wird ausführliche Analysen zu den einzelnen Reisegruppenmitgliedern enthalten und auch eine Bewertung zum an den Tag gelegten Verhalten. Bis dahin!

 LasVegas bei Dämmerung

 Springbrunnen am Bellagio
 Geschlossener Italiener..warum wohl?

Zocken in Vegas

1 Kommentar:

  1. Ein kleines bisschen machte sich dann doch Enttäuschung über das Spieler Pech breit....die Bestellungen bei Amazon wurden dann storniert und auch die gebuchte Kreuzfahrt haben wir Frauen wieder abgeblasen...Naja, wenn man nicht alles selbst in die Hand nimmt!
    Mit dem geplanten Staatsempfang ist dann auch irgendwas schiefgelaufen, nach meinen Informationen standen die alle in Berlin bereit! :(
    Aber egal, nun haben wir sie wieder...ohne größeres Blessuren. Und damit können wir uns dann schon zufrieden geben, oder?

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