Mittwoch, 18. September 2019

„Make America great again“

Angetrieben von diesem spritzigen Wahlversprechen hat es nicht nur Donald Trump geschafft, seinen Platz im Weißen Haus einzunehmen und dieses Land wieder Schritt für Schritt in ein weltoffeneres und weniger rassistisches, besseres Amerika zu verwandeln (Wer braucht schon Obama)... Auch wir wurden heute Morgen von dieser Idee aus dem Bett getrieben. Wir wollen America wieder great machen! Allerdings ist das Wahlprogramm noch keinesfalls ausgefeilt und somit halten wir uns in den kommenden zwei Wochen mit politischen Parolen erstmal zurück. Mit überdurchschnittlich gutem Aussehen und unseren guten deutschen Tugenden planen wir Wähler zu überzeugen und kommen dann für die Präsidentenwahl in 2024 mit einem Programm wieder. Die Stimmen aller weiblichen Bürger sollten uns aber schon sicher sein - Beweise folgen spätestens mit den ersten Badebildern

Die gestern schon erwähnte Erfahrung und der Veteranenstatus machen sich schon in den ersten 24 Stunden auf amerikanischem Boden bemerkbar. Ankunft, Mietwagen abholen und Hotel beziehen läuft schon wie am Schnürchen. Es gab keinerlei Probleme bei der Einreise, wir fahren einen schicken silbernen Nissan SUV - und nein Mama, wir fahren nicht besoffen - und haben unsere erste Übernachtungsstätte nach ca. einer Stunde Fahrt in Pasadena, Kalifornien ohne Umwege erreicht. Soweit so gut.. 
Wie es nun aber so ist, funktioniert ein Heinrich unter größtem Druck doch am besten und sobald dieser nachlässt, schleichen sich doch Ungenauigkeiten und Fehler ein. So mussten sich einige Reisegruppenmitglieder dem technologischem Fortschritt beugen. Beugen ist in diesem Sinne aber noch nett ausgedrückt.. wenn wir ehrlich sind mussten sie schlichtweg kapitulieren. Wo der Eine daran scheiterte, sich überhaupt mit dem Internet zu verbinden war die Verbindung für den Anderen zu gut und resultierte in Telefongeräuschen im Schönheitsschlafzeitraum. Zwar werden keine Namen genannt, aber ich vertraue hier auf den gehobenen Intellekt der Leserschaft um den einzelnen Missgeschicken die richtigen Namen zuzuordnen. Jedoch sind wir alle nicht perfekt und von daher muss auch der dritte H der Reisegruppe gerügt werden. Geplant war eine Route durch die Berge der Sierra Nevada auf unserem Weg von Pasadena nach Page, Arizona. Anfänglich wurde dieser H auch mehrfach für die Routenführung durch die szenische Landschaft gelobt, dies war allerdings nur von begrenzter Dauer. Weder Google, noch Landkarte gab Aufschluss über den Fakt, dass der Pass durch die Berge seit 1987 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ganz knapp verpasst also. Da der Ausblick trotz alledem phänomenal war, sollte sich die Rüge für HIII doch bitte stark in Grenzen halten!

Sonstige Ereignisse des bisherigen Tages: Der liebe Robert hat ein neues Telefon bekommen weil er sehr artig war, einkaufen waren wir auch (hauptsächlich Bier) und Moneten haben die beiden Halunken auch abgehoben. Stripclubs machen mit Kreditkarte halt einfach weniger Spaß.. 

In diesem Sinne,

Prost und bis später!



PS: Wir distanzieren uns von jeglichen, die nackte Haut verherrlichenden Etablissements. Der oben beschriebene Stripclub ist natürlich rein fiktiv und lediglich ein lyrisches Mittel. Auch sexistische Witze finden wir unter aller Sau. 

Nachtrag: 0.52 Uhr - Wir haben es nach guten 14 Stunden auf Tour auch endlich ins Hotel geschafft. Zähne putzen braucht keiner, ab ins Bett..

 1987.. Danke

Kann da ein(e) Wähler(in) widerstehen??

Montag, 16. September 2019

Wälkom Beck

Herzlich Willkommen zurück!

Nach dreijähriger Abstinenz meldet sich Reisegruppe H endlich wieder zurück und geht erneut auf Tour. Dabei kann jeder selbst entscheiden, ob das „H“ in Reisegruppe H nun für Heinrich, heiß oder doch hässlich steht.. Letzteres kann allerdings wegen statistischer Irrelevanz ausgeschlossen werden (Und das kann ich mit gutem Gewissen bestätigen - als waschechter Statistikexperte).

Zum Eingemachten : Just in diesem Moment befinden sich Robert und Hagen über den Wolken und fliegen von London nach Los Angeles. Sie schweben sozusagen auf Wolke 7. Eintreffen werden die beiden um 16.40Uhr Ortszeit (1.40Uhr nach Mitteleuropäischer Zeit). Meine Wenigkeit befindet sich gerade in Baltimore an der Ostküste. Nach einem 6.15 Uhr Flug aus meiner amerikanischen Heimatstadt Hartford, zu dem ich mich nur sehr widerwillig aufraffen konnte, habe ich nun hier ein wenig Zeit bevor ich mich 11 Uhr Ortszeit (17 Uhr nach mitteleuropäischer Zeit) in Richtung Los Angeles verabschiede.

Zum Tagesziel: Sollten wir es tatsächlich schaffen uns in Los Angeles zu treffen und die beiden Herrschaften in die USA einzuschleusen, dann steht Mietwagen abholen als nächster Schritt auf der Agenda. Während wir zwar heute keine große Etappe geplant haben, müssen wir trotzdem ein Mal quer durch die Stadt um unser Hotel in Pasadena, Kalifornien zu beziehen. Erfahrungsgemäß könnte dieses Unterfangen im Feierabendverkehr von Südkalifornien ein ganz eigenes Abenteuer werden. Zuversichtlich bin ich trotz alledem. Immerhin handelt es sich bei den Mitgliedern der Reisegruppe H ja um waschechte Veteranen.

Was bisher geschah: Wo die Reise von Hagen und Robert gerade erst beginnt, bin ich schon einen Monat lang unterwegs. Über Los Angeles, San Diego, San Francisco und Chicago ging es für mich per Flugzeug und Zug in Richtung Teilzeitheimat Connecticut, wo ich die letzten drei Wochen verbracht habe.
All dies ist und war nur Möglich, weil meine mehr als großzügige Chefin zwei Monate Sommerurlaub hat springen lassen. Sie ist ja doch eigentlich ganz okay..wenn ich länger drüber nachdenke :)

Genug gefaselt für den Anfang. Tägliche Updates kann und will ich zu diesem Zeitpunkt nicht versprechen, es wird jedoch die Ein oder Andere geistreiche Ansammlung von Schrift und Bild geben.

Bis dahin, Prost!














Samstag, 16. Juli 2016

Ein letzter Eindruck

Nachdem nun einige Tage vergangen sind seit die Helden wieder Heim gekehrt sind und schon 1/2 Eindrücke verarbeitet werden konnten, gibt es nun den abschließenden Bericht zu der gesamten Reise.

"Was mache ich hier eigentlich?" Diese Frage stellte ich mir mehr als nur Einmal in den Stunden vor Reisebeginn. Gebeutelt und geschlaucht von 2 Monaten Abitur-stress und dem doch etwas ausgeartetem Abiball in der Nacht zuvor gab es für mich schönere Gedanken als die nächsten 48 Stunden auf den Beinen zu verbringen. Die Motivation hielt sich in Grenzen und der Gedanke, dass ich mir die nächsten 14 Tage ein Bett mit Kettensägenmeister Robert teilen muss machten die Kopfschmerzen auch nicht besser. Auch die zwei anderen Reisenden stellten sich diese Frage bestimmt. Vielleicht aus anderen Gründen, aber egal. Den Mist hatten wir uns selber eingebrockt..

Als wir letzten Herbst darüber sprachen, ob eine solche Reise sinnvoll und tatsächlich realisierbar ist ging der ganze Spaß los. Der große Meister und Herrscher machte Nägel mit Köpfen und gab Anweisungen, Flüge gen Westen zu finden. Es wurden erste Planungen und Überlegungen getätigt um der perfekten Route und dem perfekten Urlaub ein Stück näher zu kommen. Der furchtlose Kapitän Robert leitete und lenkte die Planung durch unruhige Gewässer und rekrutierte kurzerhand noch einen Matrosen, der für das Abenteuer als Geeignet erschien. Auch Matrose Hagen machte Nägel mit Köpfen und entschied sich innerhalb kürzester Zeit zugunsten einer Reiseteilnahme. In den folgenden Monaten galt es dann neben der endgültigen Ausarbeitung der Route auch noch Unterkünfte zu finden. Immerhin waren zum Zeitpunkt der Reise 2/3 der Mitglieder schon längst über ihren Zenit und deshalb entschied sich die Organisation gegen den Schlafsack und die Isomatte und für das noble Hotel. Nachdem all dies (Wie nicht anders von einem Heinrich zu erwarten) pünktlichst erledigt wurde konnte man sich zurück lehnen und auf die Reise warten. Die trügerische Ruhe täuschte. Die Zeit verging wie im Flug und so wurde aus "Ach wir haben doch noch ein halbes Jahr Zeit" ein eher erschrockenes "Scheiße, wir fliegen in 12 Tagen in die USA.". Auch diese verbliebenen Tage halfen nur wenig um sich mental auf dieses Unterfangen vorzubereiten und ehe man sich versah,stand man auf der Golden Gate Bridge und ließ sich von der Sonne die Nase verbrennen. Die ganze Nervosität der letzten Tage, sei es aufgrund des Fluges oder aufgrund der Tatsache, dass man so eine Reise noch nie geplant hat und nicht weiß ob alles so funktioniert wie gewünscht, war verflogen. So machten wir auch die nächsten Wochen weiter: Entspannt und ohne Nervosität konnten wir diese zwei Wochen genießen und die unzähligen Eindrücke so gut wie möglich aufnehmen. Auch nach mehreren Wochen fällt es aber immernoch schwer zu realisieren welche Anzahl an Naturwundern und Städten man in diesen Tagen erkunden konnte. Man hätte gut und gerne auch 3-4 Wochen mit der selben Anzahl von Zwischenstopps verbringen können ohne das Einem langweilig geworden wäre. Wir haben aber das Beste aus der so kurzen Zeit gemacht und trotzdem eine große Anzahl von Menschen mit unseren Wundertaten berührt und den amerikanischen Kontinent zu einem besseren Ort gemacht.

 Die angekündigten Bewertungen der einzelnen Reisesmitglieder kann deshalb nur wie folgt ausfallen: Der unzerstörbare Robert schließt die Reise mit einer grandiosen 1 ab! Eine atemberaubende Leistung, die nur von dem gelegentlichen Schnarchen und 1-2 Umwegen durch Pazifikbunker getrübt wurde. Ansonsten gab er den allseits bekannten Touristen der immer auf der Suche nach dem nächsten perfekten Selfie war. Auch steuerte er unser Superheldenmobil die meiste Zeit durch die amerikanische Prärie und meisterte auch Herausforderungen wie die Autobahn in Los Angeles souverän.
Auch der zuletzt dazu gestoßene Hagen erwies sich (wie auch schon erwartet) als taugliches Mitglied und darf sich deshalb auch über eine glatte 1 freuen. Der Akademiker verdrehte reihenweise den amerikanischen Schönheiten den Kopf und war Stimmungsmacher Nummer 1. auf dieser Reise. Ob sinnvolle Gespräche (eher selten) oder das allseits beliebte "dummes Zeug erzählen" (eher nicht so selten), Hagen war für alles offen und für jeden Spaß zu haben. Auch hier gab es jedoch einige wenige Punkte, die die Abschlussnote 1+ verhinderten. Leider scheiterte Hagen manchmal an seinem eigenen Hunger und schaffte es im Laufe dieser zwei Wochen nicht, erschwingliche Kirschen ausfindig zu machen. Desweiteren hatte er auch nach einer Nacht in Las Vegas noch alle Zähne, was auf große Enttäuschung im Lager stieß.
Da ich mich leider ein wenig schwer tue meine eigene Wenigkeit und Leistung einzuschätzen überlasse ich das lieber Anderen. Einschätzungen können bei den zwei anderen Superhelden erfragt werden. Berichten zufolge soll die Note aber zwischen einer 1+ und einer 1+ schwanken.

Alles in Allem kann ich guten Gewissens behaupten, dass diese zwei Wochen mehr als nur beeindruckend und toll waren und auf der schönsten Wochen aller Zeiten ganz weit oben stehen.
Ich hätte mir keine bessere Reisegruppe wünschen können und hoffe, dass die Gebrüder Heinrich das ähnlich sehen. Sollten die gnadigen Senior in einigen Jahren körperlich und geistig noch so auf der Höhe sein (Mit 50 ist man ja immerhin in zehn Jahren 60..) dass sie für weitere Reisen offen sind, wäre der Junior weiteren Abenteuern nicht abgeneigt..

Desweiteren hoffe ich dass Ihr in diesen Einträgen einen guten Einblick in die Wundertaten der drei H's erhalten konntet und bei der nächsten Reise wieder dabei seid. Bis dahin!

Sonntag, 3. Juli 2016

Vegaaaaaas!

Die letzte Station dieser außergewöhnlichen Reise sollte uns in die weltbekannte Spielmetrople Las Vegas führen. Nachdem alle längeren Streckenabschnitte schon vorher bewältigt wurden benötigten wir nur ca. 2 Stunden um vom Zion National Park nach Las Vegas zu kommen. Trotz zu früher Anreise hatte der Angestellte glücklicherweise schon ein Zimmer für uns parat und so schafften wir es genau rechtzeitig zum Anstoß des Spiels (Man sieht,wenn es wirklich wichtig ist, können wir auch pünktlich sein!). Die sowieso schon warmen Temperaturen waren am kochen. Man meisterte die 120 Minuten ohne Nervenzusammenbruch und auch beim Elfmeterschießen blieben alle Hosen trocken. Nach dem Sieg sollte in euphorischer Stimmung die Stadt unsicher gemacht werden. Auch der Plan, beim Italiener eine Pizza zu essen war schon geschmiedet. Nachdem wir also den Strip ein Mal hoch und runter getigert sind und Hier und Da mal einen Blick in die Casinos geworfen hatten, wurde der Hunger nach italienischen Gerichten größer.. Zu unserem Unverständnis hatte Dieser aber schon geschlossen und so musste die Sieger Zigarre und das Sieger Pils leider vor geschlossenen Türen genossen werden. Nette Fotos wurden trotzdem geschossen. Die Laune war noch immer feucht- fröhlich und sollte mit einem mehrstelligen Millionenbetrag im Casino noch weiter erheitert werden. Wir hatten zwar vorher verzweifelt versucht die verschiedenen Spiele zu verstehen und mit komplizierten mathematischen Formeln die Erfolgschancen zu erhöhen, entschieden uns aber aus verschiedensten Gründen letztendlich für die Automaten. Der Hauptgewinn von 1,5 Millionen motivierte die fröhlichen Spieler weiter und mit Aussagen wie "Wir sind ja nicht zum Kindergeburtstag hier" wurde das schlechte gewissen über das ausgegebene Geld weggeredet. Irgendwann war jedoch auch unsere finanzielle Schmerzgrenze erreicht und so machten wir uns in der immer noch heißen Sommernacht auf den Weg nachhause. Trauer gab es nicht und dem ausgebliebenen Erfolg wurde auch der eine oder andere Vorteil zugeordnet. "Eigentlich können wir ja nur froh sein.. Was hätten wir wohl mit 1,5 Millionen hier für Scheiße angestellt" war z.B einer dieser Vorteile.

Da es ja doch ein bisschen länger ging als der Sandmann das eigentlich erlaubt gab es am letzten Morgen in den USA erhebliche Schwierigkeiten beim Verlassen des Betts. Man verschlief das Frühstück und konnte noch gerade so pünktlich auschecken. Da uns die bis dahin zurück gelegte Strecke mit unserem Superheldenmobil noch nicht reichte, beschlossen wir noch ein paar Runden zu drehen und Vegas noch ein wenig zu erkunden.Gegen 13 Uhr war es dann so weit.. Es war an der Zeit seine Sachen ein letztes Mal aus unserem treuern Automobil zu heben und sich in Richtung Flughafen zu begeben. Erwartet hatten wir einen Flughafen im Größenformat Frankfurt oder London.. was wir bekamen war ein eher Leipzig- ähnlicher Flughafen. Auch hier konnte man von der Eingangstür bis zum Gate schauen. Der Check- In Prozess war dementsprechend einfach und man hatte sogar noch Zeit für ein paar Runden Skat. Um 17 Uhr Ortszeit verabschiedeten sich die beiden Abenteurer und marschierten in ihren Flieger. Nach etwa 11 1/2 Stunden Flug werden die Helden morgen Mittag gegen 13 Uhr in Frankfurt landen. Medienberichten zufolge soll ein Staatsempfang geplant sein und auch Angela Merkel soll sich angemeldet haben. Die amerikanische Bevölkerung trauert und die Fahnen wehen auf Halbmast. Für's erste haben die zwei unbesiegbaren Heinrichs genug Wundertaten auf amerikanischem Boden vollbracht. Dieser Kontinent muss sich nun wieder mit Donald Trump zufrieden geben und hoffen..

Ein umfassender Abschlussbericht folgt in kürze. Dieser wird ausführliche Analysen zu den einzelnen Reisegruppenmitgliedern enthalten und auch eine Bewertung zum an den Tag gelegten Verhalten. Bis dahin!

 LasVegas bei Dämmerung

 Springbrunnen am Bellagio
 Geschlossener Italiener..warum wohl?

Zocken in Vegas

Samstag, 2. Juli 2016

Roadtrip nach Vegas!

In diesen Sekunden bewegen wir uns gerade auf dem Highway 15 nach Las Vegas. Die Dollarzeichen in den Augen haben die gewöhnliche Pupille schon vor etwa 20 Minuten abgelöst. Nach dem Viertelfinalspiel, was natürlich geschaut werden soll, soll es dann an die Arbeit gehen und die Villa am Pazifik erspielt werden!

Prost und viel Spaß!

Freitag, 1. Juli 2016

Zion Canyon

Es geht dem Ende zu.. Nicht nur bei einigen Mitgliedern der Reisegruppe, sondern auch diese Reise an sich..

Auf dem vorletzen Stopp unseres Urlaubs fuhren wir vom Bryce Canyon 1,5 Stunden in Richtung Süd- Westen um noch ein bisschen den Zion Canyon National Park unsicher zu machen.
Intelligenzbestien wie wir Alle sind, wurde im Laufe der Fahrt und bei Ankunft ein Plan ausgearbeitet, der in der Welt der Pläne wahrscheinlich noch einige Jahrtausende seines Gleichen suchen sollte. Im Nachhinein betrachtet stand der Plan jedoch eher auf einer Ebene mit dem Berliner Flughafen und Stuttgart 21. Der Regen wurde nicht mit einberechnet. Der Plan, den Angels Landing zu wandern, fiel ins Wasser (Ich glaube ich werde Poet). Ein neuer Plan musste her.. Neben Einkaufen und Einchecken, was uns mehr Probleme bereitete als erwartet, gönnten wir uns einen netten Ausflug im Auto auf eine Hochebende des Parks.. Bei Blitz und Donner war nicht viel mehr zu machen als dummes Zeug zu erzählen und ein bisschen die Gegend zu erkunden. Zurück zum Einchecken.. Auch wenn es mir schwer fällt, eigene Fehler zuzugeben, muss ich meine sonst perfekte Organisation das erste Mal kritisieren. Bei der Buchung unseres Hotels muss mir ein Kreuz zu viel oder ein Kreuz zu wenig rausgerutscht sein und so fanden wir uns in einem Raucherzimmer wieder, welches seinem Namen alle Ehre machte. Es benötigte einige Arbeit um den Hotelier davon zu überzeugen, dass es keine gute Idee wäre sich mit uns anzulegen und so bezogen wir letztendlich doch noch ein Nicht-raucherzimmer. Ein Ersatzplan war aber auch schon ausgedacht. Kurz vor dem Auschecken sollten noch ein paar ordentliche Zigarren geraucht werden. Wäre auch ein netter Plan gewesen, so ist es letztendlich aber doch besser. Heute sollten dann die verpassten Wanderungen nachgeholt werden und neben Angels Landing auch noch die Narrows erkundet werden. Bei viel zu warmen Temperaturen ging es viel zu weit Hoch und so schniefte der gemeine Tourist doch schon ganz schön als er oben ankam. Wert war es die Schufterei dann doch trotzdem und es gab wieder einige Selfies und Bilder um den Touristenstatus zwischen all den Chinesen und Japanern aufrecht zu erhalten. Nach weniger warmen Abstieg bei Regen und Hoffnungen, dass man dann Morgen früh nicht mehr duschen ´müsste, machten wir uns auf den weg zu den Narrows.. Im nördlichen Teil des Nationalparks, wo der Fluss zwischen den Felswänden entlang läuft ging es dann durch Wasser und über Stein und Sand immer Tiefer in das Maul des dunklen Schluchtensystems. Helden die wir ja aber sind, meisterten wir auch diese Aufgabe und machten uns  Nass und geschafft auf den Heimweg. Zum Abendbrot gab es wieder mal Bräuler. Dieses Mal durfte aber auch noch ein zweites Flattertier mit uns nach hause kommen und es gab danach nicht noch ein 16 Unzen Steak. Satt sind wir trotzdem geworden und so geht es nun mit kullerrundem Bauch und 1/2 Mollen in der Omme in Richtung Traumland.

Morgen geht es dann in Richtung Las Vegas, wo der Urlaub refinanziert werden soll und der Film Hangover bis ins Detail nachgestellt wird.

Prost!
PS. Wenn jemand einen guten Zahnarzt kennt, sagt Bescheid. Wir werden ihn brauchen.
 Angels Landing und ein Angel
 Ein Eichhörnchen für Clara
 The Narrows
 The Narrows
 Angels Landing

Fotos von Bryce, Grand Canyon und Joshua Tree National Park


Hier kommen noch ein paar Schnappschüsse der vergangenen Tage. Der Bericht zu den letzten 2 Tagen im Zion National Park kommt Morgen!

 Joshua Tree National Park
 Grand Canyon
 Personenkult
 Auf der Historischen Route 66
 Bryce Canyon
 Grand Canyon
 3 hübsche Tyen
 zwei weniger hübsche Typen.. so schnell können sich die Dinge ändern
 Der Akademiker erforscht die Natur
 Bryce Canyon
 Horseshoe Bend


Wanderung im Grand Canyon